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Todes Dunkelheit


In einem fernen Land herrschte die Dunkelheit,
sie verbreitete Blockaden übers Menschen Verstand,
der König schickt seine Truppen in den wertlosen Tod und bald sollte die Bevölkerung folgen,
völlig sinnfrei und bedeutungslos wurde das Blutbad im Zentrum vorbereitet,
ohne jede Vorahnung wanderten die Ratten zur Falle,
des Messers Schärfe erwiderte sich im Sonnenschein,
die Waffen das letzte mal geladen und schon trafen sie ein...

Regen setzte sich über die Leiber ab, als hätte er es erahnt,
tropfend nass erwarteten sie des Königs Rede,
wie eine Marionette stieg der König von seinem Thron,
mit dem Nachtgewand am Körper verkündigt er die absurde Todesnachricht,
jedoch Panik verbreitete sich nicht,
denn die Lebensfarben der Menschen waren schon längst ausgelaufen,
der erste Schuss fiel, die erste Leiche gebettet im Boden,
dann folgte die Klinge und trennte den Körper von der Seele

Das Hülsenmeer füllte sich mit Leibern, Blut fliesst freundschaftlich mit dem Regenwasser den Kanal entlang,
das letzte Opfer kennzeichnet den Schatten eines Kindes, der nächste Befehl geht an die Soldaten,
die Waffe im Mundwerk, das Schwert am Herz und schon teilten sie den Weg der Anderen,
als letztes blieb der König auf seinem Thron, keine Trauer, keine Reaktion,
nichts ueberwiegt ihn, der letzte Tanz beginnt und der König genießt mit dem Dolch in der Brust seine letzte Sekunde,
Und Todes Dunkelheit zog weiter....


7.4.07 17:04


Endweg

Ihr wart unzertrennlich, ein Paar für die Ewigkeit,
eure Liebe bluehte in Kindertagen auf,
Du ein Bauerkind, Sie die Schönheitsknospe des Dorfes,
war es Schicksals Hand, die euch zusammenführte?
So erblicktet ihr euch.Blitzschlag, ihr wusstet nicht was geschah,
die kindhafte Seele konnte die Saat der Liebe noch nicht ernten...
Es brauchte 10 Jahre, nun formte die Zeit euren Geist,
Blitzschlag. Und diesmal verstandet ihr...

Wenn ihr euch gesehen habt, spiegelte sich eure Persönlichkeit wieder,
sinnverwandt. Es verging die Zeit.. Du hast den Krieg überlebt,
Sie hat die Trauer besiegt...
Das Alter kennzeichnet langsam euren Körper, doch das ist für euch nur eine Illusion,
ihr lebt in eurer eigenen Welt, wie der Körper zerfällt beachtet ihr nicht..
Die Krähen schreien, das Rot der Abendsonne scheint euch ins Gesicht..

Ihr lächelt dagegen, das Herz blueht,
auch wenn es äußerlich verfallen ist, der Tod hält euch die Hand,
glücklich lacht ihr, denn das ist euch egal...
Das wichtigste stirbt nicht..
Der Endweg zeigt sich, Hand in Hand kehrt ihr der Welt den Rücken..
Endweg...Des Glücks Ort? Endweg... doch nur der einsame Tod?
Endweg...Lösung oder Untergang? Endweg.. Nahrung für die Erde oder doch Glücksgesang?
7.4.07 17:16


Über der Menschheit

Finsternis kennzeichnet die Nacht, schleifend durchstreife ich die Wälder,
Mich hat die Lust am Leben schon vor Jahren verlassen, allein die Suche nach ihr treibt mich voran,
Die Sterne leuchten mir erstmals einen Weg, wo hin er wohl führen mag?
Naivität übersteigt den Verstand, Schritt für Schritt folge ich ihnen,

Der letzte Strahl führt mich zu einen Steg, menschliche Umrisse prägen es,
allein und einsam beobachtet ein Mädchen die Sterne, die mich zu ihr geführt haben,
Zärtlich streicht sie ihr blondes Haar vom Gesicht, Meine Dunkelheit in der Seele erlischt,
Wie in trance bewege ich mich zu ihr fort, erwartungsvoll wendet sie sich mir,

es brauchte kein Wort, nur ein Kuss, der sich in unserem tiefsten Verlangen versiegelte,
Ihre Augen gewinnen im Mondlicht an glanz, der Schmerz verschwand im ewigen Schwarz der Nacht,
Arm in Arm genießen wir die letzte Stille, zierlich legt sie sich in mein Nachtgewand,
die Gedanken verschmelzen sich, die Utopia ist geboren,

engelsgleich schwebt sie mit mir empor, ihr Kleid schmückt die Optik,
ihr schönes Gesicht mein Herz, nun sitzen wir über dem Himmel,
über allen Menschen, die verlorenen Schlachten zurück gelassen,
das Glück mitgenommen...
7.4.07 17:13


Frühlingserwachen

Blühend entsteigt das Gold der Erde, die Blüten nähen sich mit dem Stoff der Rosen,
das Rot sticht in die Augen, die Stacheln schneiden unabsichtlich die Haut,
Fruehlingserwachen...
Wieso macht dies alles die Menschen glücklich? Es ist doch auch nur die lachende Sonne,
die den wärmenden Schirm der Erde trägt, diese Waerme...Trocken.brennend Heiß, es bleibt für mich ein Rätsel,
Fruehlingserwachen..

Die Kälte, der Regen, dies ist mein Reich..das Reich, nachdem jeder strebt..
Was sind schon Plfanzen ohne den feuchten Regentanz? Es lebe die Kaelte,
die den Menschen auf den Boden der Tatsachen bringt..
Fruehlingserwachen, ich liebe dich, ich hasse dich,
das Feuerelement uebersteigt dich, du vergisst den Regen, fruehlingserwachen..
7.4.07 17:15


Blog?Grund?

Nunja, ich werde diesen Blog nutzen, um meine Gedanken - in Form von Gedichten - aufzuschreiben. Also keine Tagesberichte über mein Leben oder Sonstiges. Ich hoffe, dass sich einige Besucher dazu gesellen und auch mir ihre Vorschläge,Kommentare und evtl. sogar Lob hinterlassen.

Vielen Dank.

V.  

7.4.07 16:29





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