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Todes Dunkelheit


In einem fernen Land herrschte die Dunkelheit,
sie verbreitete Blockaden übers Menschen Verstand,
der König schickt seine Truppen in den wertlosen Tod und bald sollte die Bevölkerung folgen,
völlig sinnfrei und bedeutungslos wurde das Blutbad im Zentrum vorbereitet,
ohne jede Vorahnung wanderten die Ratten zur Falle,
des Messers Schärfe erwiderte sich im Sonnenschein,
die Waffen das letzte mal geladen und schon trafen sie ein...

Regen setzte sich über die Leiber ab, als hätte er es erahnt,
tropfend nass erwarteten sie des Königs Rede,
wie eine Marionette stieg der König von seinem Thron,
mit dem Nachtgewand am Körper verkündigt er die absurde Todesnachricht,
jedoch Panik verbreitete sich nicht,
denn die Lebensfarben der Menschen waren schon längst ausgelaufen,
der erste Schuss fiel, die erste Leiche gebettet im Boden,
dann folgte die Klinge und trennte den Körper von der Seele

Das Hülsenmeer füllte sich mit Leibern, Blut fliesst freundschaftlich mit dem Regenwasser den Kanal entlang,
das letzte Opfer kennzeichnet den Schatten eines Kindes, der nächste Befehl geht an die Soldaten,
die Waffe im Mundwerk, das Schwert am Herz und schon teilten sie den Weg der Anderen,
als letztes blieb der König auf seinem Thron, keine Trauer, keine Reaktion,
nichts ueberwiegt ihn, der letzte Tanz beginnt und der König genießt mit dem Dolch in der Brust seine letzte Sekunde,
Und Todes Dunkelheit zog weiter....


7.4.07 17:04
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


SlaughterMuffin (7.4.07 17:21)
Erinnert mich an barocklyrik.. *mag*

Find's an sich gut. ^^ vor allem wg. der Metaphern denk ich mal.. (:


Jenny (10.5.07 21:04)
Denk an die zeitformen ~

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